Einzigartige Pflanzen und vielfältige Lebensräume

 

gladiole schuett 1 400Einzigartige Pflanzen und vielfältige Lebensräume

Die Vielfalt der vorkommenden Pflanzenarten im Naturpark Dobratsch ist sehr hoch. Dies ist die Folge unterschiedlicher Klimazonen, Höhenstufen, Standortbedingungen und den daraus resultierenden vielfältigen Lebensräumen.

Die Nordseite des Dobratsch wird von ausgedehnten Wäldern bestockt, in denen die gefährdete Tanne (Abies alba) und die geschützte Eibe (Taxus baccata) vorkommen.

Über der Waldgrenze dehnen sich die Almen aus, die aufgrund des kalkigen Untergrundes sehr artenreich sind. Almrausch und Enziane sind die optischen Höhepunkte. Als Überbleibsel der letzten Eiszeit findet man auf den Hochflächen des Dobratsch das Gelbe Mänderle (Paederota lutea), das Dolomiten Fingerkraut (Potentilla nitida) und den Krusten Steinbrech (Saxifraga crustata).

Die Schütt, das Bergsturzgebiet an der Südseite des Dobratsch, mutet mediterran an. Unter den Baumarten findet man die Schwarzkiefer (Pinus nigra), die Blumenesche (Fraxinus ornus) und die Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), die sogar mit dem sich nach unten bewegenden Schotter „mitwandern" kann. Im Unterwuchs gedeihen Karst-Schneckenklee (Medicago carstiensis), Grasschwertlilie (Iris graminea) und Kleinblütiges Seifenkraut (Saponaria ocymoides).

Zu den österreichweit einzigartigen Pflanzenarten, die im Naturpark Dobratsch vorkommen, zählt die Illyrische Gladiole (Gladiolus illyricus), die auf der „Gladiolenwiese" in Oberschütt wächst. In den Feuchtlebensräumen kommen Quellengreiskraut (Senecio fontanicola), Traunstein Knabenkraut (Dactylorhiza traunsteineri) und Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) vor.

Die Trockenrasen der Weinitzen beheimaten eine Fülle an Orchideen, darunter das Dreizahn-Knabenkraut (Orchis tridentata) und das Kleine Knabenkraut(Orchis morio).

 


 

Die Pflanzen der Naturpark Wanderausstellung

 

LOGOLEISTE Villach Umland 1000

 

 

Alpenveilchen AdobeStock 223498570Alpenveilchen

Das Alpenveilchen gedeiht am besten auf kalkhaltigen Böden an schattigen Standorten und in Mischwäldern von der Tallage bis in Höhenlagen von 2000 Metern. Bei dieser Pflanzenart handelt es sich um eine ausdauernde, immergrüne, krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 15 cm. Die Knollen dieser Pflanze sind stark giftig. Für den Menschen können schon 0,3 g der Knolle toxisch sein, höhere Dosen (8 Gramm) können sogar zum Tod durch Atemlähmung führen. Je nach Art blühen Alpenveilchen im Zeitraum zwischen Juli und April.

Alpenveilchen Lebensraum | Credit Verein Naturpark Dobratschungefaehrdet

 platzhalter 5


Aurikel | AdobeStock_202917921Aurikel

Die Aurikel ist eine Licht- und Halbschattenpflanze, liebt kalkhaltigen, humusarmen Steinboden und sonnige Kalk-Felsspalten. Sie kann extreme Standorte besiedeln und sich flexibel an vorherrschende Gegebenheiten anpassen. In Kärnten zählt sie laut Pflanzenschutzverordnung zu den vollkommen geschützten, heimischen Arten. In unserem Naturpark kommt diese Pflanzenart relativ häufig vor. Charakteristisch für die Aurikel sind ihre realtiv großen, fleischigen Blätter. Diese sind mit einer Wachsschicht überzogen, um einerseits der Verdunstung entgegenzuwirken und andererseits vor UV-Strahlung zu schützen. Ihre Blüte zeigt ein intensives hellgelb bis hin zu dunkelgelb. Die prächtigen Farben sind vor allem von April bis Juni zu beobachten.

Aurikel Lebensraum©Arthur Mrsel  Regional gefaehrdet

 platzhalter 5


Blumenesche | AdobeStock 220257312Blumenesche

Bei der Blumenesche handelt es sich um einen wärmeliebenden und genügsamen kleinen Baum. Er ist überwiegend in Südeuropa beheimatet und erreicht im Naturpark Dobrasch die nördliche Verbreitungsgrenze. Die Blumenesche wird oft als Zierbaum angepflanzt und verfügt über wunderbar aussehende weiße Blüten. Nicht nur, dass diese Blüten toll aussehen, sie duften zusätzlich auch herrlich süß. Die Blumenesche ist nicht nur ein Blickfang für uns Menschen, sondern ist auch für Insekten sehr interessant. Der süße Pollen findet vor allem bei Bienen, Schmetterlingen, Hummeln und anderen bestäubenden Insekten hohen Anklang.

Blumenesche Lebensraum AdobeStock 209434533  Regional gefaehrdet

 

platzhalter 5


Brennnessel AdobeStock 205184279Brennnessel

Die Brennnessel – sie entgiftet, stärkt und liefert Vitamine. Zu Unrecht wird sie von vielen als Unkraut am Wegesrand angesehen. Die Pflanze liefert von der Wurzel, über die Blätter bis hin zu den Nüsschen wertvolle Zutaten für die Küche und unsere Natur-Apotheke. Zusätzlich dient sie als unentbehrlicher Lebensraum für einige Schmetterlingsarten. Brennnesseln sind überall dort vorzufinden, wo nährstoffreiche bzw. stickstoffreiche Böden mit ausreichender Feuchtigkeit vorhanden sind. Sie erreichen je nach Art, Standort und Nährstoffsituation Wuchshöhen von 10 bis 300 Zentimetern. Die grünen Pflanzenteile sind mit Brenn- und Borstenhaaren besetzt, die bei Berührung teilweise schmerzhafte Schwellungen verursachen können.

Brennnessel Lebensraum | Credit Verein Naturpark Dobratsch  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Eibe | AdobeStock 178993422Eibe

Die Eibe ist ein langsam wachsender, kleiner bis mittelgroßer Baum mit eiförmigem bis kugeligem Wuchs. Im Gegensatz zu allen anderen Nadelgehölzen zeichnet sich die Eibe vor allem durch das Fehlen von Harzkanälen aus. In der Vergangenheit wurde ihr Holz für den Bau von Bögen und Armbrüsten verwendet, wodurch sie stellenweise sogar ausgerottet wurde. Heute ist diese Baumart geschützt. Fast alle Bestandteile der Eibe sind giftig, nur der rote Samenmantel ist frei von Giftstoffen. Dieser sorgt für die Anlockung der Vögel, die den Samen weiterverbreiten.

Eibe Lebensraum | Credit Verein Naturpark Dobratsch  Regional gefaehrdet

platzhalter 5

 


Faulbaum | AdobeStock 45136017Faulbaum

Den Namen verdankt diese Baumart dem leichten Fäulnisgeruch seiner Rinde. Der Faulbaum ist in fast ganz Europa verbreitet und kann sich an das gegebene Klima sehr gut anpassen. Er ist durch eiförmige Blätter und Beeren gekennzeichnet, die während ihrer Reifezeit die unterschiedlichsten Farben annehmen. Ein weiteres markantes Merkmal sind die flammenartig geformten Endknospen. Zusätzlich ist der Faulbaum aufgrund seiner langen Blütezeit eine geeignete Nahrungsquelle für verschiedene Insekten, besonders aber für den Zitronenfalter.

Faulbaum Lebensraum | shutterstock 706966945  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Felsenbirne | AdobeStock 142841847Felsenbirne

Die Felsenbirne gehört zu den Rosengewächsen und besitzt im Gegensatz zu den meisten Verwandten (Kirschen, Birnen, etc.) längliche und schmale Blütenblätter. Die reinweißen Blüten der Felsenbirne blühen gleich zweimal im Jahr – im Frühling und im Herbst – und erinnern ein wenig an das allseits bekannte Edelweiß. Das große Wiener Nachtpfauenauge freut sich ganz besonders über die wilden Felsenbirnen, da die Raupe diese Pflanze als Nahrungsquelle nutzt. Wie der Name schon verrät, bevorzugt diese Pflanzenart felsigen und warmen Untergrund.

Felsenbirne Lebensraum | Credit_©Herfried Marek  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Hopfenbuche | AdobeStock 201594635Hopfenbuche

Die Hopfenbuche zählt zu den wärmeliebenden Baumarten. Sie ist vor allem in Süd- und Südosteuropa beheimatet. Im Naturpark Dobratsch ist sie vor allem an den Felswänden oberhalb des Eggerlochs verbreitet. Der sommergrüne Laubbaum hat auffällige hopfenähnliche Fruchtstände und wird bis zu 20 Meter hoch. Von August bis Oktober bildet die Hopfenbuche ihre Früchte, die zunächst wie Hopfen aussehen, sich später aber in hellbraune Zapfen verwandeln. In der Vergangenheit wurde das sehr harte Holz des Baumes zur Herstellung von Handhobeln verwendet.

Hopfenbuche Lebensraum | Credit Verein Naturpark Dobratsch  Beinahe gefaehrdet

platzhalter 5

 


Illyrische Gladiole | AdobeStock 136021707Illyrische Gladiole

Die Illyrische Gladiole ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die 25 – 50 Zentimeter hoch wird. Sie gehört zu den Schwertliliengewächsen und besitzt somit schwertförmige Laubblätter und dunkel rosa bis violett gefärbte Blüten. Die Blütezeit ist von Ende Mai bis Mitte Juni. Die Illyrische Gladiole ist strengstens geschützt und kommt in Österreich nur in Südkärnten vor, überwiegend auf Feuchtwiesen. Im Naturpark Dobratsch ist die Pflanze vor allem auf der Gladiolenwiese in der Oberschütt vorzufinden.

Illyrische Gladiole Lebensraum | AdobeStock_209338200  Stark gefaehrdet

platzhalter 5

 


Krusten-Steinbrech | AdobeStock 182963423Krusten-Steinbrech

Der Krusten-Steinbrech ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Die Rosettenblätter sind 10 bis 60 Millimeter lang, 2 bis 3 Millimeter breit und verschmälern sich zum Grund hin. Sie sind langhaarig bewimpert, graugrün und häufig von einer weißen Kalkkruste bedeckt. Diese Kruste ist für das silbrige Erscheinungsbild der Pflanze verantwortlich. An der Spitze sind die Blätter bogig nach außen gekrümmt. Von Juni bis August öffnen sich zahlreiche Blüten an den meist verzweigten Stängeln.

Krusten-Steinbrech Lebensraum | AdobeStock 76447560  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Schwarzkiefer | AdobeStock 222460533Schwarzkiefer

Die Schwarzkiefer gehört zu den Nadelbäumen und wird bis zu 50 Meter hoch. Sie wächst sehr langsam und kann ein Alter von bis zu 800 Jahren erreichen. Besonders auffällig ist die Wuchsform des Baumes. Eine lichte, schirmförmige Krone erinnert nämlich an die Form eines Bonsais. Die Schwarzkiefer reagiert auf Konkurrenz durch andere Bäume sehr sensibel - zumindest bei guten Wuchsbedingungen. Mit steileren Bereichen und eher schwierigen Wuchsbedingungen, wie beispielsweise mit steinigen, trockenen Böden, kommt sie hingegen sehr gut zurecht und kann sich so gegenüber der Konkurrenz durchsetzen.

Schwarzkiefer Lebensraum Credit Verein Naturpark Dobratsch  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Sibirische Schwertlilie | AdobeStock 64709588Sibirische Schwertlilie

Die Grasschwertlilie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schwertlilien. Hierbei handelt es sich um eine ausdauernde, krautähnliche Pflanze. Die Grasschwertlilie ist mit kleinen, geaderten Blüten ausgestattet. Sie riechen nach Pflaumen und werden daher auch häufig Pflaumeniris genannt. Diese weiß-violett gefärbten Blüten sind meist im grasartigen Laub versteckt. Die Pflanzen wachsen überwiegend an sonnigen bis halbschattigen Standorten in lockeremhumusartigem Boden. Besonders schön anzusehen ist die Grasschwertlilie im späten Frühjahr.

Sibirische Schwertlilie Lebensraum  gefaehrdet

platzhalter 5

 


Stieleiche | AdobeStock 223665228Stieleiche

Die Stieleiche gilt als eine äußerst anspruchsvolle Baumart. Sie stellt große Ansprüche an den Boden und wächst hauptsächlich in warmen und hellen Gebieten. Dennoch ist die Baumart weit verbreitet. Von der Ebene bis ins Mittelgebirge – die Steileiche kann in allen Höhenlagen vorkommen. Das Holz der Steileiche gilt als sehr wertvoll und wird häufig zur Herstellung von Möbeln, Fußböden, Fässern oder Furnieren herangezogen. Die Rinde, Blätter und Früchte werden als Naturheilmittel eingesetzt. Die Eichelmast in Samenjahren ist eine zusätzliche Nahrungsquelle
für Wildtiere.

Stieleiche Lebensraum | AdobeStock 164592303  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Wacholder | AdobeStock 214613387Wacholder

Der Gemeine Wacholder mitsamt seinen Unterarten und Varietäten ist der am weitesten verbreitete Nadelbaum der Welt. Aufgrund seiner Kältetoleranz von bis zu minus 40 Grad kommt er beinahe überall vor. Ausreichend Licht ist für die Entwicklung der Pflanze besonders wichtig. Erkennen kann man den Wacholder an seiner Wuchsform, den sparrig abstehenden, stechenden Nadeln mit weißen Wachsstreifen auf der Oberseite und den kugeligen Wacholderbeeren. Die Beeren reifen rund drei Jahre und nehmen dabei die unterschiedlichsten Farben an – von hellgrün bis schwarz. Die Wacholderbeeren stehen auf der Speisekarte verschiedener Vögel aber auch auf jener von uns Menschen. Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Sadebaum.

Wacholder Lebensraum | Credit Verein Naturpark Dobratsch  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


Wohlriechender Haendelwurz | shutterstock 553565836Wohlriechender Händelwurz

Die Händelwurz zeichnet sich durch einen schmalen Blütenstand aus. Die Pflanze gehört zur Familie der Orchideengewächse und weist eine weiße bis purpurne Färbung auf. Zudem ist diese Pflanzenart ein überaus wohlriechendes Gewächs, denn die Blüten der Wohlriechenden Händelwurz verströmen einen intensiven vanilleartigen Duft. Die stets über Kalk wachsende Pflanzenart bevorzugt Magerrasen, Föhrenwälder, Feucht- und Nasswiesen, Flach- und Quellmoore und blüht in der Zeit von Juni bis August.

Wohlriechender Händelwurz Lebensraum | shutterstock 513921745  ungefaehrdet

platzhalter 5

 


 

 

Forschungsergebnisse

 

Auerhahn und hennen 400

Forschungsarbeiten im Naturpark Dobratsch sichern den Erhalt des Naturraums sowie die durch Jahrhunderte geprägte Kulturlandschaft.

Jede Forschungsarbeit beinhaltet auch die Vermittlung der Forschung an die Bevölkerung und eine Schulung der Naturpark Ranger zum Forschungsthema. Für nähere Informationen zu den Forschungsergebnissen oder den Naturpark Plan 2020 stehen wir gerne zur Verfügung.

■ Erhaltungsmaßnahmen eines Standortes der Kiefernsaateule (Agrotis vestigialis)
   in Villach (2019) [ pdf ]

■ Raufußhühner und Steinhuhn am Dobratsch:
   Lebensraum contra Erholungsraum? (1.2013) [ pdf ]

■ Liste Parameter, Aufnahmen (1.2013) [ pdf ]

■ 2012 Naturzonen [ pdf ]

■ 2012 DI Monika Pfeifer Schneehuhn und Co [ pdf ]

■ Wissenschaftlicher Bericht Gipfelsanierung [ pdf ]

■ Kriterien Naturparkschule Dobratsch [ pdf ]

■ Kriterien Naturpark Dobratsch Partnerbetrieb [ pdf ]

■ Besucherlenkung [ pdf ]

■ Ornitologische Erhebungen [ pdf ]

■ Neophyten Merkblatt [ pdf ]

■ Zusammenfassung Naturpark Plan 2020 [ pdf ]

 

Wandern

Der Naturpark Dobratsch bietet zahlreiche Wanderungen für die ganze Familie.
Genuss-Wanderer fühlen sich hier genauso zuhause wie Sportler und Gipfelstürmer. Egal ob Sie mit Kindern die Welt der Tiere und Pflanzen entdecken wollen, mehr über die historischen Hintergründe erfahren oder einfach nur das überwältigende Panorama genießen möchten – bei den Themen-Wanderungen im Naturpark Dobratsch ist für jeden etwas dabei.

  Merkblatt Wandern [pdf]

 

hundsmarhof 1 400Von Heiligengeist zum Hundsmarhof

Streckenlänge: 3 km bzw. 6 km
Runde oder nicht: hin und zurück
Gehzeit: 2 Stunden
Ausrüstung – geländegängiger Kinderwagen erforderlich: Ja
Wegbeschaffenheit: Waldweg
Begehbar: ganzjährig

Hundsmarhof:
Vom Parkplatz aus folgen Sie ca. 100 m bergauf der asphaltierten Straße, von dort führt ein breiter Wanderweg mit schotterigem Untergrund durch einen herrlichen Mischwald mit leichten Steigungen und Senkungen zum Hundsmarhof.
Einkehrmöglichkeit beim Hundsmarhof.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Mit dem Linienbus (Ebner Reisen oder Wiegele Reisen) bis Heiligengeist
Parken: Parkplatz Ammanlift (V73)

Ausgangspunkt und genaue Wegbeschreibung: Vom Parkplatz dem Weg 22 folgend zum Hundsmarhof. Es ist dies auch ein Teil des "Weg des Buches".

Besonderheit: Inmitten der herrlichen Gebirgslandschaft am Dobratsch befindet sich der Hundsmarhof, ein beliebter Treffpunkt mit gastronomischer Tradition.

Die Sage vom Hundsmarhof (pdf)

 

 


 

almwirtschaft schuett 1 400Oberschütt - Almwirtschaft Schütt

Streckenlänge 3 km bzw. 6 km
Runde oder nicht: hin und zurück
Gehzeit: 2 Stunden
Ausrüstung – geländegängiger Kinderwagen erforderlich: Ja
Wegbeschaffenheit: Waldweg
Begehbar: in der schneefreien Zeit

Oberschütt – mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen:
Mit dem Postautobus bis Oberschütt
Parken: Beim Feuerwehrhaus Oberschütt

Einkehrmöglichkeit bei der Almwirtschaft Schütt

Vom Parkplatz weg führt eine ca. 100 m asphaltierte Straße in südwestliche Richtung, diese geht in einen breiten schotterigen Wanderweg über, der leichte Steigungen und Senkungen aufweist. Teilweise schöne Einblicke in den ursprünglichen Flusslauf der Gail und das Bergsturzgebiet der Schütt verkürzen die Wanderung ebenso wie die alte Wehranlage aus dem Jahre 1903. Hat man die Wehranlage erst einmal erreicht dauert es nur noch eine viertel Stunde bis zum Ziel der Wanderung, der Almwirtschaft Schütt einer gemütlichen Buschenschank.

Ausgangspunkt und Wegbeschreibung:
In Oberschütt nach der Kirche – die den Bergsturz des Dobratsch im Jänner 1348 unbeschadet überstanden hat und wo wir Ende Mai/Anfang Juni auf der Pehr-Wiese die strengstens beschützte Illyrische Gladiole (Gladiolus illyricus) vorfinden, ist der Ausgangspunkt. In Südwestlicher Richtung wandern wir einen herrlichen Waldweg am E-Werkstausee, bei dem auch eine Übergangsmöglichkeit nach Arnoldstein gegeben ist, zum Almgasthaus Schütt.

Der Südabsturz des Dobratsch mit dem vorgelagerten ausgedehnten Bergsturzgebiet der Schütt zählt nicht nur zu den eindrucksvollsten und wissenschaftlich interessantesten Landschaften Kärntens, sondern er lässt sich auch unter den bedeutenden Naturlandschaften des gesamten Alpenraumes einreihen.

 

 


 

Roemerweg dobratsch kchf400Warmbader Natur- und Kulturlehrpfad

Streckenlänge: 3 km
Runde oder nicht: hin und zurück
Gehzeit: 1,5 Stunden
Ausrüstung - geländegängiger Kinderwagen erforderlich: Ja
Wegbeschaffenheit: Waldweg
Begehbar: ganzjährig

Warmbad-Villach:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Bus und Bahn
Parken: Parkplatz Kärnten Therme

Einkehrmöglichkeit in der preisgekrönten Cafe Konditorei Warmbaderhof*****

Ausgangspunkt und genaue Wegbeschreibung:
Kärnten Therme Warmbad-Villach, Kurpromenade Kadischenallee

Die Wanderung am Naturlehrpfad in Warmbad Villach wird zum ansprechenden Rundgang durch die Vielfalt der Natur. Kinder und Erwachsene erwartet bei der Wanderung am Naturlehrpfad in Warmbad Villach ein attraktiver Rundgang, bei dem es Interessantes über die heimische Natur zu erfahren gibt. 45 Pflanzen- und 22 Tiertafeln mit Aquarellen, die von Jugendlichen angefertigt wurden, säumen den Naturlehrpfad in Warmbad Villach. Zusätzlich sind entlang des 3 km langen Wanderweges Pulttafeln installiert, wo sich Kinder und Eltern mit Themen wie Ameisenhügel, Totholz oder Jahresringen beschäftigen können. Eine besondere Attraktion stellt eine mehr als 300 Jahre alte und über zwei Meter dicke Eiche dar. Die Familien entdecken anhand des umgestürzten Baumes den Lebensraum Totholz.

Der Naturlehrpfad beschäftigt sich nicht nur mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, sondern wurde auch um kulturelle Aspekte erweitert. Der Natur- und Kulturlehrpfad erklärt die Zusammenhänge in der Region und weist auf geschichtliche Sensationen, wie etwa auf einen Grabhügel aus der Keltenzeit hin.

Ruhezonen entlang des Naturlehrpfades in Warmbad Villach laden zum gemütlichen Verweilen im Naherholungsgebiet und zum ausgedehnten Panoramablick ein.

Hinweis: Die Hinweistafeln sind dreisprachig – in deutscher, italienischer und slowenischer Sprache – ausgeführt.

Besonderheit: Am Warmbader Natur- und Kulturlehrpfad erfahren sie Wissenswertes über Fauna, Flora und Geschichte der unmittelbaren Umgebung der Therme Warmbad auf fünf verschiedenen Rundwegen.

 

 


 

stollenwanderweg P7306680 401Stollenwanderweg Bad Bleiberg

Streckenlänge: 5 km
Runde oder nicht: Rundgang
Gehzeit: 2 – 3 Stunden
Ausrüstung – geländegängiger Kinderwagen erforderlich: Ja
Wegbeschaffenheit: Waldweg
Begehbar: in der schneefreien Zeit
Gute Wanderschuhe und Taschenlampe empfohlen

Bleiberg-Nötsch:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Bleiberg-Nötsch
Parken: unterhalb Schaubergwerk Terra Mystica / Terra Montana

Einkehrmöglichkeit: Gasthaus "Bergwerk" Wirnsperger

Der Stollenwanderweg ist ein Rundwanderweg und wurde von Idealisten des Bergmännischen Kulturvereins errichtet. Er führt entlang des Erzberges und bietet anhand alter Stollen Einblicke in die Bergbautradition des Bleiberger Tales. Im Wegverlauf kann man sich über verschiedene Themen wie die Mineralien, die Geschichte des Bergbaus, das Thermalwasser und die Heilklimastollen informieren. Sechs wunderschön gestaltete Rastplätze mit herrlicher Aussicht laden zum Verweilen ein. Die Untertagwelt kann in der Terra Mystica und der Terra Montana besichtigt werden.

Entlang des Leitungssteiges führt Sie der 4.930 Meter lange Rundkurs des Stollenwanderweges in 1.010 Meter Seehöhe.
Von den ursprünglich 50 Stollen entlang des Weges sind heute noch 25 sichtbar. Die Zugänge sind mit gelben Schildern gekennzeichnet. Wegweiser zeigen Richtung und Entfernung zu abseits gelegenen Stollen an.

Alle Stollen – in mühsamer Handarbeit über Jahrhunderte erarbeitet – stellen ein beeindruckendes Zeugnis der Bergbau-Tradition des Bleiberger Tales dar.

 

 

 

Download

 

Hier finden Sie Interessantes und Wissenswertes über den Naturpark:

 

Dobratsch Rundwanderweg
≡ · Gesamtansicht (pdf) ≡
≡ 1. Etappe Dobratsch Rundwanderweg [pdf] ≡
≡ 2. Etappe Dobratsch Rundwanderweg [pdf] ≡
≡ 3. Etappe Dobratsch Rundwanderweg [pdf] ≡
≡ 4. Etappe Dobratsch Rundwanderweg [pdf] ≡

 

Merkblatt Wandern [pdf]

Merkblatt "Eine Alm ist kein Streichelzoo" [pdf]

 ≡ Aussichten und Einsichten – mit RangerInnen den Naturpark erwandern [Folder 3,8 MB / pdf] ≡

 

Imagefolder Naturpark Dobratsch [pdf | DE | IT | SL | EN ] ≡

Naturpark Shuttlebus [pdf]

Naturpark-Spezialitäten Dobratsch [Folder 6,5 MB / pdf] ≡

Wanderkarte Bad Bleiberg [Folder 2,5 MB / pdf] ≡

 

Verordnungen Europaschutzgebiete Naturpark Dobratsch:
≡ Europaschutzgebiet Schütt Graschelitzen [pdf] ≡
≡ Schutzgüter Schütt Graschelitzen [pdf] ≡
≡ Europaschutzgebiet Villacher Alpe (Dobratsch) [pdf] ≡
≡ Schutzgüter Villacher Alpe (Dobratsch) [pdf] ≡

≡ Kärntner Naturparke Schutzgebiete und Regionalentwicklung 20190722 [pdf] ≡

 

Alpines Klimaziel 2050 [pdf]
Naturgefahren Risiko-Governanca [pdf]

 

≡ Parco Naturale Dobratsch [3,2 MB/pdf] ≡

 

≡ Kooperation mit Jugendgästehaus Villach [3,6 MB / pdf] ≡

 

Projekte

≡ NADO Endbericht Besucherlenkung 180828 mit Anhang [77 MB / pdf] ≡

≡ Neophytenmaßnahmen im Naturpark Dobratsch [pdf] ≡ 

 

 

Infopoint Alpenkonvention

 

Alpenkonventions Infopoint ©NP Dobratsch 400

Der Naturpark Dobratsch ist der 7. Infopoint der Alpenkonvention und der erste auf österreichischem Boden.

Die Protokolle und die jährlichen Alpenzustandsberichte können Sie hier herunterladen oder sind im Naturpark Büro erhältlich (Montag bis Donnerstag von 08.30 - 15.00). Diese wichtigen Vereinbarungen zum Schutz der Alpen und unseres Klimas wollen wir auf lokaler Ebene umsetzen. Unsere Aufgabe ist es Informationen über die Alpenkonvention an Einheimische, Gäste und die Naturpark Schulen weiterzugeben, jährlich gibt es dazu auch Vorträge und Lesungen. Zusätzlich ist auch eine enge Kooperation mit der Alpenstadt und den umliegenden Infopoints in den Nachbarländern angedacht.

Bereits im heurigen Herbst soll mit der Umsetzung des Alpenkonventions-Infopoints begonnen werden. Neben Schulungen für die Naturpark Ranger, die damit wichtigen Informationen an Einheimische, Gäste und die Naturpark Schulen weitergeben, sind auch Vorträge und Lesungen im Sinne der Alpenkonvention geplant. Zusätzlich ist auch eine enge Kooperation mit der Alpenstadt und den umliegenden Infopoints in den Nachbarländern angedacht.

Download: Alpines Klimaziel 2050 [ pdf ]
Download: Naturgefahren Risiko-Governance [ pdf ]